Effiziente Qualitätssicherung im Wandel: Der Weg zur Digitalisierung

erste Schritte in die Digitalisierung in der Qualitätsssicherung

Ineffiziente manuelle Prozesse und fragmentierte digitale Lösungen sind ein Problem für viele Materialprüflabore. Sie führen zu Datenverlusten, Fehlern und Ineffizienzen. Mit unterschiedlichen Geräten und isolierten Datensilos wird die Integration zu einer Herausforderung. Aber wie können Labore eine nahtlose Digitalisierung erreichen?

Ineffizienzen im Prüflabor

Die Qualitätssicherung (QS) im Prüflabor stellt sicher, dass die Produkte des Unternehmens den erforderlichen Standards entsprechen, egal ob es sich um Kunststoffe, Metalle oder andere Werkstoffe handelt. Damit leisten Prüflabore einen wesentlichen Beitrag für das Unternehmen, um Kundenzufriedenheit und Einhaltung von Vorschriften zu gewährleisten.

Leider kämpfen viele Labore mit ineffizienten manuellen Prozessen und digitalen Insellösungen. Von der Probenahme bis zum Prüfbericht dominieren oft Excel und Papier, was zu Intransparenz, Datenverlust und erhöhter Fehleranfälligkeit führt. Darüber hinaus beeinträchtigt die mangelhafte Digitalisierung auch die Reaktionsfähigkeit auf Reklamationen. Das macht die Suche nach historischen Daten in einer Vielzahl von Quellen und Listen äußert aufwändig.

Übliche Lösungen häufig ein IT-Großprojekt

Gängige Lösungen sind CAQ-Systeme (computer-aided quality assurance) oder LIMS, die aber schnell an ihre Grenzen stoßen. Das beginnt schon bei der Anbindung der Laborgeräte. Es gibt im Prüflabor eine Vielzahl an Methoden, wie der Dynamischen Differenzkalorimetrie (DCS), Thermograviemtrie (TGA), optische Messungen oder Zugprüfverfahren, um nur einige zu nennen. Aber vor allem stammen die Geräte häufig von mehreren Herstellern wie Netzsch, Mettler Toledo, Malvern und vielen weiteren anderen Anbietern, was die Anbindung weiter erschwert. CAQ und LIMS können hier oft keine ausreichende Lösung bieten oder solche, die mit hohen Investitionen und IT-Projektressourcen verbunden sind. Dabei sind sie die Grundlage, um einen digitalen Zwilling zu schaffen.

Eine Alternative stellen spezialisierte Datenmanagement-Systeme dar, die unabhängig von Geräten und existierender IT-Infrastruktur Daten zusammenführen können. Das gelingt auch ohne dabei zu einem IT-Großprojekt zu werden. Eine solche Anbindung und Sammlung der Informationen in einem Datenmanagement-System vermeiden nicht nur manuelle Eingabefehler, sondern steigern insgesamt die Effizienz im Labor – von der Probenahme bis zum Bericht. Das bestätigen auch unsere Fallstudien von LabV Kunden.

Darüber hinaus führt die Schaffung eines digitalen Zwillings zu einer vernetzten und KI-fähige Dateninfrastruktur. Erst dann können intelligente Laborassistenten diese Daten für Trendvorhersagen oder Analysen nutzen.

Was ist der erste Schritt in Richtung digitalisiertes Labor?

Viele Prüflabore wissen das: die Digitalisierung ist für Prüflabore in der Qualitätssicherung eine dringende Notwendigkeit, um zukunftsfähig und konkurrenzfähig zu bleiben. Oft fehlt es jedoch an einem klaren Ansatz für den ersten Schritt.

Wie wir in einem Whitepaper näher beleuchten, ist eine systematische Vorgehensweise äußerst wichtig. Diese startet mit einer Situationsanalyse, die den Status Quo beleuchtet und führt letztlich zu einer definierten Roadmap mit den erforderlichen Maßnahmen. So wird die notwendige Grundlage für die Einführung von Software-Lösungen geschaffen. Eine detaillierte Aufstellung der potenziellen Kosten und Mehrwerte liefert einen überzeugenden Business Case, der die erwarteten Investitionen sowie die voraussichtlichen Vorteile und Effizienzgewinne klar definiert. Nur so kann die Digitalisierung gelingen.

Möchten Sie mehr erfahren oder suchen Sie einen Partner, der Sie durch den Digitalisierungsprozess begleitet? Lesen Sie das White Paper für weitere Details oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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